Übergangsstück aus Steinzeug

KERA.Base

Die Übergängsstücke aus Steinzeug werden für die Verbindung unterschiedlicher Nennweiten eingesetzt. Übergänge kommen hauptsächlich bei der Grundstücksentwässerung zum Einsatz, da in der städtischen Kanalisation der Wechsel in den Nennweiten in der Regel nur in Schachtbauwerken vorgenommen werden darf.

Sie können wählen zwischen der Ausführung des Übergangsstücks mit Steckmuffe L auf Verbindungssystem F in den kleineren Nennweiten (DN1 100/ DN2 125 - DN1 150/DN2 200) und der Ausführung mit Steckmuffe LK/KK auf Verbindungssystem FC/CC für die größeren Nennweiten (DN1 150/ DN2 200 - DN1 250/DN2 300) wählen. Der Übergang ist sohlengleich. 

 

Produkteigenschaften Übergangsstück

Ausführung Normallast (KERA.Base)
Nennweiten DN 1: 100 - 250 
DN 2: 125 - 300
Steckmuffe L, LK, KK
Verbindungssystem F, CC, FC
Baulänge 25 cm

Eigenschaften Steinzeugrohre und Formstücke

 

Abriebfestigkeit am ≤ 0,25 mm
Biegefestigkeit 18 N/mm²
Biologische Beständigkeit gegeben
Brandverhalten nicht brennbar
Chemische Beständigkeit pH 0 bis 14
Dichtheit 2,4 bar
Druckfestigkeit min. 100 N/mm²
Elastizitätsmodul ~ 50.000 N/mm²
Frostbeständigkeit gegeben
Härte (nach Mohs) ~ 7
Korrosionsbeständigkeit 0,05 l/m
Nutzungsdauer 100 Jahren und mehr
Ozonbeständigkeit gegeben
Querkontraktionszahl 0,25
Scheiteldruckfestigkeit je nach Nennweite 32 bis 120 kN/m
Schwellfestigkeit gegeben
Wärmeausdehnungskoeffizient K -1 ~ 5 x 10–6
Wärmeleitfähigkeit ~1,2 W/m x K
Wandrauheit k 0,02 mm
Wichte 22 kN/m³
Widerstand gegen Hochdruckspülen 280 bar
Zugfestigkeit 10 bis 20 N/mm²

Funktionseigenschaften der Dichtung von Steinzeug-Rohrsystemen

Dichtungen sind für die korrekte Funktion der Abwasserleitung meist unabdingbar und sitzen immer an den kritischsten Stellen technischer Systeme – an den Rohrverbindungen. Nachfolgend werden wesentliche Funktionseigenschaften der Dichtung von Steinzeugrohrsystemen beschrieben.

 

Abwinkelbarkeit Setzungen im Auflagerbereich, hervorgerufen etwa durch Bergsenkungen, Grundwasserströmungen oder Bauwerke, sollten konstruktiv berücksichtigt werden. Abwinklungen können in den Steinzeugmuffenverbindungen sicher erfolgen. Die Dichtheit der Verbindung bei einer Abwinklung der Rohre stellt daher einen wichtigen Sicherheitsaspekt dar. Die Mindestanforderungen sind nennweitenabhängig in der EN 295 bzw. ZP WN 295 festgelegt.
Muffenspalt Entsprechend den Regelwerken ist ein Muffenspalt von mindestens 5 mm einzuhalten. Hierdurch wird sichergestellt, dass Abwinklungen möglich sind. Die Beurteilung eines Muffenspaltes an eingebauten Steinzeugmuffenrohren ist abhängig von der Konstruktion der Muffe. Die Maße sind in der ZP WN 295 festgelegt.
Scherlastbeständigkeit Eine Rohrverbindung muss bei der Prüfung nach EN 295-3:2012, Abschnitt 21.3, einer Kurzzeit- und einer Langzeitscherlast widerstehen. Auf ein Rohr ist eine äußere Last so aufzubringen, dass auf die Verbindung eine Mindestscherlast von 25 N/mm Nennweite einwirkt. Die Verbindung muss den in der EN 295-1:2013, Abschnitt 6.2.1, festgelegten Prüfdrücken von 5 kPa (0,05 bar) und 50 kPa (0,5 bar) für 15 Minuten ohne sichtbare Undichtigkeit standhalten. Müssen Rohre und Verbindungen im Dauerbetrieb unter niedrigem Überdruck beständig sein, ist der Prüfdruck anzugeben. Ein Bauteil darf jeweils nur in einer Verbindung geprüft werden. Verbindungen, die diese Prüfung bestehen, werden auch als wurzelfest angesehen. 
Sohlengleichheit Die Sohlengleichheit beschreibt den Übergang von einem Rohr zu einem anderen Rohr in der Verbindung und dort im Bereich der Sohle. Damit die Hydraulik der eingebauten Rohrleitung optimal gegeben ist, sind Nennweitenbezogen Grenzmaße in der EN 295 festgelegt. Für die unterschiedlichen Verbindungssysteme sind zur Herstellung der Sohlengleichheit beim Einbau die Anweisungen in den Einbauvorschriften der Hersteller zu beachten. 
Wurzelfestigkeit Steinzeugrohre und -formstücke sind wurzelfest; die Wurzelfestigkeit wird mit der Prüfung der Scherlastbeständigkeit festgestellt. Die entsprechenden Anforderungen sind in der EN 295-3 geregelt.

Normen und Zulassungen

Normen  EN 295-1
Ergänzende Anforderungen durch Zertifizierungsprogramm ZP WN 295 festgelegt
Allgemeiner Hinweis Alle Maße - insbesondere bei der Verbindung mit Fremdprodukten - sind zu überprüfen und richten sich nach den Angaben der EN 295 und des Zertifizierungsprogrammes ZP WN 295. Technische Änderungen vorbehalten.

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