Nachhaltige Kunststofflösungen

Mit unseren Rohrleitungslösungen aus Kunststoff wollen wir die Widerstandsfähigkeit von Gemeinden gegen den Klimawandel erhöhen, natürliche Ressourcen schützen und den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ermöglichen. 

Produktionsverfahren

Werkstoffe

Zertifikate

Umweltfreundliche Produkte

Voll recycelfähig und keine Entstehung von Schadstoffen für Wasser und Luft

Verpflichtung Recycling von Kunststoffen

Im Vordergrund der Interessen steht bei Pipelife die Umweltschonung. Aus diesem Grund wird versucht, minimalen Abfall zu produzieren. Daher bietet die Pipelife Deutschland GmbH & Co. KG ihren Kunden an, Kunststoffüberreste zurückzunehmen und diese dann fachgerecht zu recyceln.

Als Mitglied der Gütegemeinschaft Kunststoffrohre e.V. kommen seit 1992 Gitterboxen als so genanntes „Mehrzweck-Transportsystem“ zum Einsatz. Der Gebrauch der Boxen ersetzt aufwendige Verpackungsmaterialien, wodurch wesentlich weniger Abfall produziert wird, da man auf das Verpacken mit Folie und Kartons verzichtet.

Irregation

Rund 99% der eingesetzten Rohstoffe werden verbraucht, dass heißt es fällt nur 1% Abfall an.

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Reach

Der Gebrauch von recyceltem PVC–U aus externen Quellen, wie es für die Herstellung unseres Kabelschutzrohres verwendet wird, unterstützt die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft. Das Rezyklat enthaltende PVC–U Kabelschutzrohr ist von höchster Qualität, hat eine bessere CO2–Bilanz, reduziert den Verbrauch von Rohstoffen und hat zudem eine Lebensdauer von über 100 Jahren.

Darüber hinaus haben technische Untersuchungen ergeben, dass PVC–U Produkte mindestens siebenmal wiederverwertet werden können.

Zusätzlich hat Pipelife, als Mitglied der TEPPFA (The European Plastic Pipes and Fittings Association), die Verwendung von bleibasierten Stabilisatoren in PVC–U Produkten komplett eingestellt. Dennoch können PVC–Rohre und –Anschlüsse, die aus den Rezyklaten gebrauchter PVC–Rohre hergestellt wurden, weiterhin Blei enthalten. Allerdings bleiben dabei jegliche Spuren von Blei aus dem recycelten Material in der Polymer‐Matrix verschachtelt und werden unter normalen Bedingungen über die gesamte Lebensdauer des Produktes nicht freigesetzt.

Der Gebrauch von externen Rezyklaten aus gebrauchten PVC–U Produkten wird von der entsprechenden Produktnorm für drucklose Anwendungen kontrolliert.

In Anlehnung an das Hinzufügen von Blei zu der REACH‐Kandidatenliste im Dezember 2012 sind nun alle Produzenten von PVC‐U Produkten, mit Spuren von bleistabilisiertem Inhalt, dazu angehalten, ihre Kunden dementsprechend in Kenntnis zu setzen (REACH Verordnung, Artikel 33 EC Nr. 1907/2006).


Produktionsverfahren

Extrusionsverfahren

Kanalrohre und Elektroinstallationsrohre werden in einem kontinuierlichen Extrusionsverfahren hergestellt. Beim Extrudieren werden gängige Kunststoffe wie PVC, PP und PE im Extruderzylinder durch Temperatur, Druck und Verformung (überwiegend Scherung) plastifiziert sowie homogenisiert und schließlich durch das formgebende Rohrwerkzeug gepresst. Anschließend wird das Rohr mit Hilfe einer Kalibrierung in einem Unterdruckbecken in Form gehalten und durch schnelles Abkühlen mit Spritzwasser in einen festen Zustand überführt.

Bei der Produktion unserer mehrschichtigen Rohre erfolgt dieser Prozess mittels zweier Extruder, die zusammen ein Werkzeug speisen, während bei unseren Vollwandrohren nur ein Extruder zum Einsatz kommt.

Extrusion Kunststoffrohre bei Pipelife
© Daniel Hinterramskogler /ecoplus

SpritzgieSSverfahren

Das Spritzgießverfahren ist ein diskontinuierliches Kunststoffverarbeitungsverfahren, es wird vor allem zur Herstellung von Formteilen verwendet. Beim Dosieren der benötigten Kunststoffmasse werden pulverförmige oder granulierte Kunststoffe durch Druck, Temperatur und gleichzeitiger, rotierender Rückwärtsbewegung einer Dosierschnecke im Spritzzylinder geschmolzen und homogenisiert. Mit Hilfe der Schnecke wird die aufbereitete, thermoplastische Masse unter hohem Druck in die Form des Spritzgießwerkzeuges eingespritzt. Das Spritzgießwerkzeug bestimmt die Form und Oberflächenbeschaffenheit des Formteils. Nach dem Einspritzen dosiert die Schnecke neu und das Formteil kühlt aus. Nach vollständiger Auskühlung wird das Formteil ausgeworfen und der Zyklus beginnt von neuem.

Injection molding picture
© Pipelife Finland Oy

Werkstoffe

PVC

Polyvinylchlorid ist ein amorpher thermoplastischer Kunststoff. PVC ist hart und spröde und wird erst durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren weich, formbar und für technische Anwendungen geeignet. Man unterscheidet also zwischen:

PVC-U (Polyvinylchlorid-unplasticized)
PVC-hart, welches keinerlei Weichmacher enthält

PVC-P (Polyvinylchlorid-plasticized)
PVC-weich, welches bis zu 40% Weichmacher enthält

Hart-PVC wird z.B. zu Rohren und Fensterprofilen verarbeitet, während PVC-weich in Kabelanwendungen oder auch Gummihandschuhen seine Anwendung findet. 

PVC Teaser

PP

Polypropylen ist ein teilkristalliner Thermoplast und gehört zu der Gruppe der Polyolefine. Polypropylen wird durch Polymerisation des Monomers Propen mit Hilfe von Katalysatoren gewonnen. Im Jahr 2001 wurden 30 Millionen Tonnen Polypropylen hergestellt. Im Jahr 2007 betrug das Produktionsvolumen bereits 45,1 Millionen Tonnen mit einem Wert von ca. 65 Milliarden US$ (47,4 Milliarden €).

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PE

Polyethylen ist ein durch Polymerisation von Ethen [CH2 = CH2] hergestellter thermoplastischer Kunststoff mit einer vereinfachten Ketten-Strukturformel. Polyethylen gehört zur Gruppe der Polyolefine. Durch Substitution von Wasserstoff entstehen Polyvinyle, z. B. Polyvinylchlorid.

Plastic Clear Resin Pellets in a Holding Hand

Zertifikate

Im Rahmen eines Zertifizierung-Audits durch die SKZ-Cert GmbH wurde der Pipelife Deutschland die erfolgreiche Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001:2018 bestätigt.

Damit ist ein weiterer Baustein in Unternehmens-Gesamtkonzept Corporate Social Responsibility gelegt, der Pipelife Deutschland in die Lage versetzt, die nächsten Schritte in Richtung einer noch umweltschonenderen und energieeffizienteren Produktion einzuleiten.

Die Geschäftsführung und Werksleitung bedanken sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren individuellen, persönlichen Einsatz zum Erreichen dieser Zertifizierung.

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